Aus dem Rahmen fallen! MERKwürdig sein und bleiben.

Hast Du den Ausdruck «Aus dem Rahmen fallen» auch schon gehört? Bestimmt... ungewöhnlich sein, untypisch sein, von der Regel abweichen - ein Benehmen, das aus dem Rahmen fällt - lese ich dazu bei Wikipedia nach. Ein Verhalten, eine Art und Weise also, die nicht einer Norm entspricht.

Die Aufgabe des Fotografen: Den Bildausschnitt bestimmen und dem Bild einen Rahmen geben.
Die Aufgabe des Fotografen: Den Bildausschnitt bestimmen und dem Bild einen Rahmen geben.

Mir gefällt der Ausdruck «Aus dem Rahmen fallen» irgendwie. Auch, weil ich mich noch nie besonders wohl im Schwarm oder in der Herde gefühlt habe. Vielleicht auch aus der Überzeugung, dass nur tote Fische da mitmachen. Die grössere Challenge ist es wohl, gegen den Strom zu schwimmen.

Dein fotografisches Auge schärfen

Apropos Challenge: Hast Du Lust, Dein fotografisches Auge zu schärfen und bei unserer 5-Tages-Challenge mitzumachen? 5 Tage, 5 Fotoaufträge, welche Du ganz easy auf dem Weg zur Arbeit, im Alltag, im Garten erledigen kannst. Mitmachen lohnt sich: dem Punktegewinner winkt mein iPhone-Fotokurs im Wert von 250 Franken!

FotoTipp: Achte auf den Bildrahmen!

Zurück zum Rahmen und meinem heutigen Fototipp für Dich. Egal, mit welchem Equipment - Smartphone oder Profi-Kamera - Du der Leidenschaft Fotografie frönst: «Aus dem Rahmen fallen» bedeutet doch immer auch «merkwürdig» bleiben, oder nicht? Eben, nur «tote Fische»…

Kreativ sein auch im Business

Genau das machen wir auch in meinen Strategy-Sessions. Im 90-minütigen Videocall gebe ich Coaches, Experten und Trainern neue Impulse für ihr Business. Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie mit dem Ziel anders zu sein, den Unterschied zu machen. Was das bringt? Es begeistert auch die Kunden!

MERKwürdig sein und bleiben

Also, merke: Achte auf den Rahmen, den Rand im Bild. Entscheide Dich für einen Ausschnitt. Der Rahmen setzt zwar Deinem Bild Grenzen, ist aber auch dazu da, um eine Interaktion beim Betrachter zu schaffen, oder wie in meinem Marketing-Coaching aus der Masse zu stechen. Es eben anders zu machen...so bleibt auch etwas hängen.

Für Bilder, die bleiben!

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Kommentare (1)

  1. Felix von Wartburg
    12.11.2022 - 04:00

    Lieber Alex, du bringst es auf den Punkt! Ich habe in meiner über 60 Jahre langen Laufbahn als Hobby-, Werbe- und Presse-Fotograf so ziemlich alles kennen gelernt, was es in diesem wunderschönen Beruf zu erleben gibt. Es war dabei aber immer mein Ziel, mein Wissen und meine Erfahrung nicht für mich zu behalten, sondern weiter zu vermitteln, in Fotokursen, Seminaren, auf Fotoreisen, an engagierte Amateure, Lehrkräfte, Malerinnen, Zeichnerinnen usw. Meine Fotokurse trugen jeweils Titel wie: «Bewusst sehen lernen» oder «Der Weg vom Knipsen zur kreativen Fotografie». Ich bin mir ganz sicher, dass wir uns da sehr nahe sind. Ich weiss nicht, wie unendlich viele Stunden lang ich Fotobegeisterte unterrichtet habe. Ich weiss aber, dass meine Schülerinnen und Schüler sehr viel gelernt haben und schon nach kurzer Zeit bessere Fotos machen konnten.
    Leider, leider interessiert sich heute niemand mehr dafür, die Fotografie kreativ zu betreiben. Knipsen ist angesagt! Der moderne Mensch sieht sich als Fotografin oder Fotograf geboren, während er anerkennt, dass man Autofahren, Kochen, Fliegen, Segeln, Klavierspielen usw. lernen muss, aber Fotografieren doch nicht. Denn jedes Kind kann doch heute mit dem Handy ein Bild knipsen. Dass dies aber mit Fotografie absolut nichts zu tun hat, leuchtet nur wenigen Menschen ein.
    Als immer noch leidenschaftlicher Fotograf werde ich bis an mein Lebensende dafür kämpfen, dass die kreative Fotografie jenen Stellenwert (zurück) erhält, den sie als Kunstform verdient hat. Ich glaube ganz fest daran, dass es immer noch sehr viele Menschen gibt, die gleich denken wie ich. Nur finden sie keinen Weg und keine Mittel, um aus der belanglosen «Knipserei» auszusteigen. Ich habe im Dezember 2018 in Luzern eine Retrospektive mit 250 Schwarzweiss-Fotos aus meinem riesigen Fundus gezeigt, alle ab s/w-Negativen gescannt und auf 36 x 48 cm digital ausgedruckt. Das Echo der rund 3000 Besuchenden war überwältigend. Sie haben mich dazu angeregt, viele Fotos in Buchform zu publizieren.
    Daran arbeite ich seither und schon bald werden drei Fotobücher unter dem Titel «Total daneben #1», «Total daneben #2» und «Total daneben #3», im Buchhandel erhältlich sein.
    Kollegialer Gruss
    Felix

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